Die Herren der Verschlüsselung: Business-Entscheider

Umfrage von eperi: Datenverschl?sselung hat strategische Bedeutung f?r das Management

Pfungstadt, 9. Juli 2024 – Laut einer Umfrage, die das Datenverschl?sselungsunternehmen eperi im zweiten Quartal 2024 bei Unternehmen in Deutschland durchgef?hrt hat, ist die Verschl?sselung sensibler Daten mehrheitlich Chef-Sache. 87,5 Prozent der Business-Entscheider sind ausschlaggebend, wenn es um die Frage der Verschl?sselung von Unternehmensdaten geht.

“Die hohe Sensibilit?t im Management kann darauf zur?ckgef?hrt werden, dass die Verschl?sselung von Daten l?ngst keine rein technische Ma?nahme mehr ist”, sagt Andreas Steffen, CEO von eperi. “Den Unternehmen geht es um eine hohe Resilienz im Kampf gegen Cyberkriminalit?t, Wirtschaftsspionage sowie generell um den Datenschutz. Zudem hat die breite Diskussion um NIS2 und die darin verankerte pers?nliche Haftung der Gesch?ftsleitung f?r eine zus?tzliche Sensibilisierung in der F?hrungsebene gesorgt.”

Nicht einig: Manager und IT-Profis attestieren unterschiedliches Schutzniveau sensibler Daten
In der Umfrage geben sowohl Manager als auch IT-Profis an, dass die Unternehmen zu 86,5 Prozent Cloud-Dienste nutzen und/oder auf externe Rechenzentren (37,5 Prozent) zur?ckgreifen. Bei der Frage, ob die Unternehmen die sensiblen Daten verschl?sseln, sind die Ergebnisse nicht nur zwischen den Branchen, sondern auch zwischen den Managern und den IT-Profis deutlich unterschiedlich. W?hrend Banken und Versicherungen mit 84,2 Prozent einen hohen Verschl?sselungsgrad sensibler Daten attestieren, sind es im Handel nur 37,5 Prozent. Auff?llig ist die Diskrepanz zwischen Management und IT-Profis. W?hrend 71 Prozent der Business-Entscheider angeben, alle sensiblen Daten im Unternehmen zu verschl?sseln, sind lediglich 64,3 der IT-Profis dieser Meinung.

“Die unterschiedliche Wahrnehmung zwischen den Managern und IT-Profis in der Frage, ob alle sensiblen Daten im Unternehmen verschl?sselt werden, ist eine gef?hrliche Situation, denn so entstehen L?cken im Datenschutz, die von Cyberkriminellen leicht ausgenutzt werden k?nnen oder die potenziell zu Problemen bei der Einhaltung gesetzlicher Regeln f?hren kann”, kommentiert Andreas Steffen.

Manager f?rchten vor allem staatliche und industrielle Spionage
In der Frage, was sich das Management von einer Verschl?sselung sensibler Daten als Resultat verspricht, treten unterschiedliche Ziele und Motivationen zutage. 58 Prozent und damit der h?chste Anteil der Business-Entscheider wollen mit der Verschl?sselung ihre Daten vor staatlicher und industrieller Spionage sch?tzen. Etwas weniger, 48,9 Prozent der Manager, zielen mit der Verschl?sselung auf regulatorische Rechtssicherheit, beispielsweise f?r NIS2. Auff?llig ist das Verh?ltnis zwischen Managern und IT-Profis, wenn es um die Abwehr der Cyberkriminalit?t geht: W?hrend nur 50 Prozent der Manager mit der Verschl?sselung einen Schutz gegen die Cyberkriminalit?t erreichen wollen, attestieren die IT-Profis mit 60,7 Prozent der Kryptografie deutlich mehr Schutzpotenzial.

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