DSL, Glasfaser, LTE und Kabel – Internetanschlüsse erklärt

Wir erkl?ren die Unterschiede zwischen DSL, Kabel, Glasfaser und Mobilfunk.

Aachen, 2. Juli 2024 – Heutzutage f?hren viele Wege ins Internet. Oder genauer gesagt: viele Arten von Online-Anschl?ssen. Zudem steigern Trends wie Home-Office und Streaming-Entertainment kontinuierlich die Anforderungen an die verf?gbare Bandbreite. Wir erkl?ren die Unterschiede zwischen DSL, Kabel, Glasfaser und Mobilfunk.

Die Themen dieser Pressemeldung:
-(V)DSL
-Glasfaser
-Kabel
-Mobilfunk: LTE und 5G
-devolo: holt aus jedem Anschluss das Maximum heraus

(V)DSL
DSL ist der Klassiker unter den Internetanschl?ssen. F?r DSL (Digital Subscriber Line) werden die bestehenden Kupfer-Telefonleitungen genutzt. Durch technische Weiterentwicklungen wie VDSL (Very High-Speed Digital Subscriber Line) sind Daten?bertragungsraten von theoretisch bis zu 300 Mbit/s m?glich. Moderne DSL-Vertr?ge f?r Privatkunden versprechen typischerweise 100 bis 250 Mbit/s maximale Download-Rate – nat?rlich abh?ngig vom Netzausbau am Wohnort.

Der gro?e Vorteil von DSL ist die leichte Verf?gbarkeit, da der Internetanschluss via DSL heutzutage ohne weitere bauliche Ma?nahmen nahezu in jedem Wohnobjekt m?glich ist. Im Gegenzug sind die Daten?bertragungsraten bei dieser Technik st?rker begrenzt als bei anderen Anschlussarten. Zudem h?ngt die Leistungsf?higkeit der Verbindung stark davon ab, wie weit der heimische DSL-Anschluss von der n?chstgelegenen Vermittlungsstelle entfernt ist. Die Qualit?t der Online-Verbindung kann zudem je nach Auslastung des lokalen Telefonnetzes schwanken.

Glasfaser
Glasfaser-Anschl?sse gelten als der aktuelle Goldstandard, wenn es um den Highspeed-Internetzugang geht. Die Verbindung erfolgt ?ber die titelgebenden Glaserfaserkabel statt ?ber klassische Kupferkabel. Dadurch wird die Signal?bertragung deutlich robuster und weniger anf?llig f?r St?rungen. Das Ergebnis sind drastisch erh?hte ?bertragungsraten bis in den zweistelligen Gbit/s-Bereich.

Die im Einzelfall m?gliche ?bertragungsrate h?ngt dabei strikt davon ab, wie weit der lokale Glasfaser-Ausbau vorangeschritten ist. An manchen Orten endet die Glasfaser-Verbindung beispielsweise am n?chstgelegenen Verteilerkasten – die “letzten Meter” bis zum heimischen Router werden jedoch weiterhin per Kupferkabel ?berbr?ckt, was den m?glichen Datendurchsatz senkt. Grunds?tzlich wird zwischen diesen drei Ausbaustufen unterschieden:
-FTTC (Fibre to the Curb / Glasfaser bis zum Bordstein): Die Glasfaser-Anbindung reicht bis zum Verteilerkasten “am Bordstein”. Anschlie?end bremst die ?berbr?ckung per Telefonkabel sp?rbar aus.
-FTTB (Fiber to the Building / Glasfaser bis ins Geb?ude): Die Glasfaser-Anbindung reicht bis ins Haus. Im Haus kommen dann entweder Telefon- oder Netzwerkkabel zum Einsatz. Der m?gliche Datendurchsatz h?ngt also von der Verkabelung im Geb?ude ab.
-FTTH (Fibre to the Home / Glasfaser bis in die Wohnung): Die Glasfaser-Anbindung reicht nahtlos bis zur privaten Anschlussdose und erm?glicht somit die schnellste ?bertragung.

Die starke Abh?ngigkeit vom Ausbau der lokalen Infrastruktur ist die gr??te Schw?che von Glasfaser – denn ein Glasfaser-Anschluss bedeutet nicht automatisch auch Gigabit-Hochgeschwindigkeit. Grunds?tzlich ist Glasfaser jedoch die Zukunft f?r Breitbandverbindungen.

Kabel
Die Bezeichnung dieser Art von Internetanschluss irritiert zun?chst – schlie?lich kommen Kabel bei nahezu jedem Online-Anschluss zum Einsatz. Hier ist jedoch die Verwendung von Fernsehkabeln gemeint. Diese Verbindungsart setzt auf den DOCSIS-Standard und erm?glicht theoretisch ?bertragungsraten im Gigabit-Bereich.

Kabelanschl?sse zeichnen sich vor allem durch die leichte Verf?gbarkeit aus: Ist zu Hause Kabelfernsehen vorhanden, ist die Leitung in vielen F?llen auch als Internetanschluss nutzbar. Allerdings hat die Online-Anbindung via Kabel auch einen handfesten Nachteil: S?mtliche angeschlossenen Haushalte teilen sich n?mlich die verf?gbare Bandbreite der Leitung sowohl f?r das Internet als auch f?r das Fernsehen. Entsprechend stark variiert die Auslastung tags?ber, und gerade zu TV-Sto?zeiten kann es zu sp?rbaren Geschwindigkeitsverlusten kommen.

Mobilfunk: LTE und 5G
Moderne Mobilfunknetze mit LTE oder 5G erreichen derart hohe ?bertragungsraten, dass sie grunds?tzlich auch f?r die heimische Online-Anbindung geeignet sind. LTE-Netze erm?glichen den Datentransfer mit bis zu 300 Mbit/s. 5G-Netze k?nnen sogar mit Gigabit-Geschwindigkeit funken.

Diese theoretisch m?glichen Geschwindigkeiten werden in der Praxis aber nat?rlich nicht konstant erreicht. Zum einen sind die Netze nicht ?berall gleichwertig ausgebaut. Zum anderen sind Mobilfunknetze sehr anf?llig f?r St?rungen. Der Mobilfunk empfiehlt sich deshalb prim?r als Backup-L?sung, falls der Internetzugang einmal ausf?llt, und wird nur dann zur echten Alternative, wenn andere Arten von Anschl?ssen zu Hause schlichtweg nicht verf?gbar sind. In jedem Fall sollten die anfallenden Kosten genau gepr?ft werden, da Highspeed-Mobilfunk bei starker Nutzung ?blicherweise deutlich teurer ist als ein klassischer Internetanschluss.

devolo: holt aus jedem Anschluss das Maximum heraus
Bei ?berlegungen zum privaten Internetanschluss ist noch etwas zu beachten: Die Bandbreite, die zu Hause anliegt, kommt nicht automatisch auch verlustfrei bei Endger?ten wie Computern, Smart-TVs oder Spielekonsolen an. Genauer gesagt: Ein schwaches Heimnetz kann selbst Breitbandanschl?sse derart ausbremsen, dass Videokonferenzen und Online-Streaming zur Diashow werden. Abhilfe schaffen die deutschen Experten von devolo, die seit 2002 L?sungen zur ma?geschneiderten Optimierung von Heimnetzen anbieten. Mit Powerline-Adaptern, WLAN-Repeatern und weiteren Produkten kommt die Bandbreite mit devolo sowohl kabellos als auch kabelgebunden genau dorthin, wo sie gebraucht wird.

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