Endlich raus: Tipps für einen Frühling ohne Heuschnupfen

Endlich raus: Tipps für einen Frühling ohne HeuschnupfenBaierbrunn (ots) –

Wie schön, dass wir endlich Frühling haben! Nur die Allergiker
haben jetzt neben dem lachenden auch ein weinendes Auge, denn die
Pollen fliegen wieder. Petra Terdenge hat für uns herausgefunden, was
gegen den Heuschnupfen hilft:

Sprecherin: Meist beginnt es mit einer laufenden Nase. Dagegen
hilft manchmal schon eine Nasenspülung mit Salzwasser. Falls das
nicht ausreicht, sollte man zum Spray greifen, sagt Silke Droll von
der “Apotheken Umschau”:

O-Ton Silke Droll 22 sec.

“Experten empfehlen vor allem die Kortikoid-Nasensprays. Die
gelten als besonders effektiv. Viele Patienten schrecken davor
zurück, weil sie denken, sie würden damit ihren ganzen Körper mit
Kortison belasten. Da kann man aber beruhigen: Heutzutage sind die
Wirkstoffe so gemacht, dass sie fast ausschließlich lokal wirken und
davon kaum etwas in die Blutbahn übergeht.”

Sprecherin: Nasenspray wirkt auch gegen tränende Augen, zumindest
in vielen Fällen:

O-Ton Silke Droll 19 sec.

“Nur wenn das nicht genug ist, sollte man noch extra Augentropfen
mit einem Antihistaminikum nehmen. Und falls man außerdem noch andere
Augentropfen benutzt, zum Beispiel so etwas wie künstliche Tränen,
dann sollte man unbedingt mindestens eine Viertelstunde damit warten,
sonst würde man sich damit den Wirkstoff gegen die Allergie wieder
aus dem Auge schwemmen.”

Sprecherin: Damit es gar nicht erst zu Heuschnupfen kommt, helfen
die folgenden Tipps:

O-Ton Silke Droll 19 sec.

“Die Pollen möglichst auch nicht in die Wohnung lassen. Die
Bekleidung gleich im Eingangsbereich ausziehen, abends duschen und
Haare waschen und lüften, wenn die wenigsten Pollen fliegen, meistens
ist das am Abend oder in der Nacht. Und eventuell auch die Teppiche
aus der Wohnung nehmen und an die Fenster Pollenschutzgitter machen.”

Wer dauerhaft etwas gegen seinen Heuschnupfen unternehmen möchte,
sollte sich über die sogenannte spezifische Immuntherapie
informieren, rät die “Apotheken Umschau”. Dabei wird das Immunsystem
quasi umtrainiert – eine Methode, die bei etwa 80 Prozent der
Patienten anschlägt.

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