Europawahl 2019 – Tiergesundheit auch eine europäische Aufgabe / Potential des Tiergesundheitssektors bewahren: Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft stärken (FOTO)

Europawahl 2019 – Tiergesundheit auch eine europäische Aufgabe / Potential des Tiergesundheitssektors bewahren: Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft stärken (FOTO)Bonn (ots) –

Am 19. Mai sind alle wahlberechtigten EU-Bürger aufgefordert, die
Mitglieder des Europaparlaments neu zu bestimmen.

In unserem Alltag spielen Tiere eine große Rolle. Ihr Wohlergehen
wird den Menschen dabei immer wichtiger. Die europäische
Tiergesundheitsindustrie hat daher klare Erwartungen an die Politik,
um auch künftig moderne Lösungen, die die Gesundheit sowie die
Lebensqualität von Tieren und auch Menschen schützen, bereitstellen
zu können. Sechs konkrete, für die nächsten fünf Jahre besonders
relevante Aktionspunkte zum Schutz der Tiergesundheit wurden
formuliert. http://ots.de/Zdm0bM

Gesunde Tiere bilden die Basis für eine sichere, qualitativ
hochwertige und Ressourcen schonende Nahrungsmittelversorgung und für
ein aktives und unbeschwertes Zusammenleben von Menschen und ihren
Haustieren.

Tierarzneimittel und das Know-How der Tiergesundheitsunternehmen
in vollem Umfang einzusetzen ist ein wesentlicher Teil der Lösung.
Europa ist noch stets Heimat einiger der weltweit führenden
Tiergesundheitsunternehmen. Rund 50.000 Arbeitsplätze in Europa sind
mit dem Sektor verknüpft. Europa ist nach den USA der zweitgrößte
Tierarzneimittelmarkt mit über 6 Milliarden Euro Umsatz. Mit rund 800
Millionen Euro zählt Deutschland zu den führenden Märkten. Im Kontext
der Kontrolle der Resistenzentwicklung beim Menschen trägt der Sektor
strikte Maßnahmen zur Anwendung und Kontrolle von Antibiotika mit.
Die Antibiotikaabgabemengen in der Tiermedizin in Deutschland gingen
seit 2011, um fast 60 Prozent zurück. Verstärkt wird in die
Krankheitsvorbeuge investiert, z.B. durch die Impfung aber auch in
digitale Lösungen zur Nutzung der Vielzahl vorliegender
Gesundheitsparameter.

Um auch künftig neue Wege zur weiteren Verbesserung der
Tiergesundheit zu finden, setzt die Tiergesundheitsbranche auf die
Unterstützung von Europas Entscheidungsträgern. Die politischen
Vorgaben aus Europa sind wichtiger Baustein, um den Weg zu ebnen, um
wirksamere Impfstoffe, schnellere und genauere Diagnosetests und eine
breite Palette von innovativen Lösungen für Tiergesundheit und
Tierschutz zu entwickeln.

Ein Europa, dessen politischer und ordnungspolitischer Rahmen eine
faktenbasierte Regulierung und eine offene Innovationskultur für den
Tiergesundheitssektors gewährleistet, trägt auch zu einer
nachhaltigeren Zukunft für alle bei.

In einem Manifest hat der Sektor detaillierter dargestellt, welche
Schritte als wichtig erachten werden, damit die EU aktiv zum Schutz
der Tiergesundheit vorangehen kann: Manifest 2019:
http://ots.de/GGMhSB

Manifest 2019: Sechs Wege zu mehr Tiergesundheit

1. Gewährleistung einer wissenschaftsbasierten Entwicklung und
Anwendung innovativer Tiergesundheitsmittel.
2. Unterstützung der wissenschaftlichen Arbeit der Europäischen
Arzneimittel-Agentur (EMA).
3. Verstärkte Grundlagenforschung auf nationaler und internationaler
Ebene, beispielsweise in Initiativen wie Horizon Europe, für die
Entwicklung der nächsten Generation von Impfstoffen und anderen
therapeutischen Möglichkeiten.
4. Förderung eines innovationsfreundlichen regulatorischen Umfelds,
das die zeitnahe Nutzung neuer wissenschaftlicher Fortschritte zu
Tierarzneimitteln erlaubt.
5. Förderung integrierter Therapiekonzepte zur Bekämpfung von
Krankheiten und zur Kontrolle von Antibiotikaresistenzen.
6. Entwicklung einer Innovations-Strategie und Förderung des
Bewusstseins darüber wie neue Instrumente dazu beitragen, Tierseuchen
und neu auftretende Krankheiten zu bekämpfen.
Quelle: AnimalhealthEurope

Hinweise für die Redaktion

Der Bundesverband für Tiergesundheit e.V. (BfT) vertritt die
führenden Hersteller von Tierarzneimitteln (Pharmazeutika und
Biologika), Diagnostika und Futterzusatzstoffen in Deutschland. Die
23 Mitgliedsunternehmen sind in der Entwicklung, Herstellung und
Vermarktung dieser Produkte aktiv und repräsentieren dabei mehr als
95 % des deutschen Marktes. Der BfT ist korporatives Mitglied im
Verband der Chemischen Industrie (VCI), im Weltverband der
Tiergesundheitsindustrie (HealthforAnimals) und im europäischen
Verband der Tiergesundheitsindustrie (AnimalhealthEurope).

Pressekontakt:
Weitere Informationen erteilt der Bundesverband für Tiergesundheit,
Dr. Sabine Schüller, Schwertberger Str. 14, 53177 Bonn,
Tel. 0228 / 31 82 96, E-Mail bft@bft-online.de, www.bft-online.de

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