Fasten im Ramadan: Diabetes-Therapie muss angepasst werden (FOTO)

Fasten im Ramadan: Diabetes-Therapie muss angepasst werden (FOTO)Baierbrunn (ots) –

Wollen Muslime mit Diabetes im Ramadan fasten, sollten sie dies
frühzeitig mit ihrem Arzt besprechen. “Für die Fastenzeit muss die
Therapie häufig neu eingestellt werden”, erklärt Diabetesassistentin
Johanna Karapinar aus Osnabrück im Apothekenmagazin “Diabetes
Ratgeber”. “Halten Sie sich an die Anweisungen Ihres Arztes. Dann
haben Sie gute Chancen, das Fasten zu meistern.” Wenn der Blutzucker
zu niedrig zu werden drohe, müsse das Fasten aber gebrochen werden,
betont sie. “Im Koran sind einige Gruppen von der Fastenpflicht
befreit und können stattdessen jeden Tag, an dem sie nicht fasten,
einen Bedürftigen speisen, also Essen spenden.”

Für Typ-1-Diabetiker komme das Fasten, wenn überhaupt, nur dann in
Frage, wenn ihr Blutzucker streng überwacht werde. “Empfehlen würde
ich es trotzdem nicht”, sagt Karapinar. Unter den Typ-2-Diabtikern
gebe es einige Gruppen, die auf keinen Fall fasten sollten:
schwangere Frauen zum Beispiel. Wenn eine Schwangere mit Diabetes
eine Unterzuckerung bekomme, könne das auch für das Ungeborene
lebensgefährlich sein. “Menschen, die einen schwer einstellbaren
Diabetes haben oder Unterzuckerungen nicht spüren, rate ich ebenfalls
vom Fasten ab.”

In diesem Jahr beginnt der Ramadan am 6. Mai und endet am 3. Juni.
Weitere Tipps, wie Diabetiker durch den Fastenmonat kommen, finden
Leserinnen und Leser im neuen “Diabetes Ratgeber”.

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Das Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber” 5/2019 liegt aktuell in den
meisten Apotheken aus.

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