Fettnapfalarm in der Politik – die peinlichsten Twitter-Pannen von Donald Trump und Artgenossen

(Mannheim, Juli 2019) Covfefe -mit diesen sieben Buchstaben sorgte Donald Trump 2017 für viel Aufsehen in den sozialen Netzen. Der amtierende US-Präsident hatte sich mit dem legendären Tippfehler im Netz erneut einen bis heute ungelösten Fauxpas geleistet, der nicht nur für große Fragezeichen sorgte, sondern auch für viele Lacher. Schwer zu glauben, aber Trump ist nicht der Erste, der sich mit voreiligen Twitter-Nachrichten in die Nesseln gesetzt hat. Egal ob Tippfehler, Missverständnis oder Fehl(ü)be(r)setzungen – die Liste von Malheuren in der politischen Kommunikation ist lang. flexword, der renommierte Language-Service-Provider mit Sitz in Mannheim und Niederlassungen in UK, USA und Serbien, hat einen Blick in die Twitter-Accounts von Trump und Co. geworfen und einen bunten Blumenstrauß von Blamagen zusammengestellt.

Mit Anlauf ins Fettnäpfchen
Rund 61 Millionen Menschen folgen Donald Trump mittlerweile auf Twitter und er hat keine Scheu, sich regelmäßig vor ihnen allen bloßzustellen. Zu seinen Königsdisziplinen gehören Tippfehler aller Art, ebenso wie freudsche Verschreiber. So wurde aus dem Apple CEO Tim Cook mal eben Tim Apple und aus der Chefin des Rüstungskonzerns Lockheed, Marillyn Hewson, Marillyn Lockheed – merkt man sich ja auch viel leichter. Auch Trumps schlechte Geografiekenntnisse sind eine wahre Fundgrube für peinliche Tweets. So nannte der Milliardär das Land Belgien eine schöne Stadt. Das ist eigentlich Schmach genug. Dumm nur, dass er zuvor Brüssel, die eigentliche Stadt, als “Höllenloch” bezeichnet hatte – findige Beobachter brachten das natürlich direkt aufs Tapet. Weiter ging es mit Paris, der Stadt der Liebe, die er in Deutschland verortete. Dem spanischen Königspaar wiederum riet Trump, eine Mauer in der Sahara zu errichten (ein Scherz?), denn die könne ja nicht länger sein als die Grenze zwischen Mexiko und den USA. Dass es einen Unterschied von über 2.000 Kilometern gibt, schien ihn nicht weiter zu stören.

Bestsellerautor mit der Lizenz zur Blamage – oder mit einem übergroßen Ego?
Auch Tippfehler und Botschaften, die falsch interpretiert oder übersetzt werden können, bereiten dem Immobilienmogul Trump keinerlei Probleme. So nannte er seine Frau bei Twitter kurzerhand Melanie statt Melania. Er selbst bezeichnete sich in einem Tweet als erfolgreichen Autor mit großer Schreibkompetenz. Dumm nur, dass er in den gleichen Satz direkt wieder einen Fehler einbaute: “Fake news constantly like to pour over my tweets”, also die “Lügenpresse” würde sich über seine Tweets ergießen, statt “to pore”, sie aufmerksam zu durchsuchen. Wie das einem Muttersprachler passieren kann, fragt sich auch der Language-Service-Provider flexword, der jeden Tag mit Übersetzungen aus den unterschiedlichsten Sprachen jongliert. Über einen anderen Tweet, einen über die Deutschen – “The Germans are bad, very bad” – wird aktuell gerätselt, was damit wohl gemeint sein könnte. Böse, schlecht, schlimm oder sogar hinterhältig? Das wird wohl Donalds Geheimnis bleiben. Für große Lacher sorgte jüngst auch die Bezeichnung “Prince of Whales” (zu Deutsch “Prinz der Wale”). Richtig gewesen wäre “Wales” (Teil von Großbritannien). Für die internationale Zusammenarbeit dürfte das nicht unbedingt förderlich sein.

Ein “Trumpeltier” kommt selten allein
flexwords Recherche zeigt: Das “Trumpeltier” ist nicht allein. Auch hierzulande haben sich Politiker schon in die Social-Media-Nesseln gesetzt. So zum Beispiel Grünenpolitikerin Renate Künast, die in Washington, D.C., für Twitter vor der berühmten Lincoln-Statue posierte, Lincoln jedoch mit George Washington verwechselte. Trotz schneller Korrektur brach ein Sturm von Witzen und Photoshop-Spötteleien über sie herein. Manchmal sind auch technische Fehler schuld, behauptete zumindest Beatrix von Storch nach einem völlig unangebrachten Kommentar auf Facebook – sie sei mit der Maus ausgerutscht. Der damit eröffnete Hashtag #mausgerutscht wird bis heute als witzige Reaktion auf peinliche Patzer genutzt. CSU-Politiker Markus Söder pflegt einen mit vielen persönlichen Fotos gespickten, eigentlich sehr authentischen Twitterkanal und besitzt damit die Dauerkarte für scherzhafte, aber harmlose Userkommentare. Doch als er bei der vergangenen EM nach verschossenen Elfmetern der deutschen Mannschaft über Mesut Özil lästerte, musste auch er einen echten Shitstorm durchleben. Özil selbst bekam auch schon einen heftigen Platzverweis bei Twitter: Der ehemalige Nationalspieler hatte mit einem Foto von sich und dem umstrittenen türkischen Regierungschef Recep Erdogan einen lang anhaltenden und breiten medialen Aufschrei ausgelöst, der bis heute am Image des Sportlers rüttelt. Man sollte sich also genau überlegen, was man in den sozialen Netzwerken teilt, und gerade Texte gegebenenfalls sogar von Profis überprüfen lassen, wie Language-Service-Provider flexword, der nicht nur übersetzt, sondern auch Leistungen wie Proofreading, Editing und Lektorat anbietet. Na dann – auf die Tasten, fertig, los!

Weitere Informationen finden Sie unter www.flexword.de.

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