ManageEngine: Statement zum World Backup Day (31. März)

München, 31. März 2026 – Anlässlich des World Backup Day am 31. März wird deutlich, dass viele Unternehmen Backups noch immer mit echter Ausfallsicherheit gleichsetzen. Doch im Ernstfall zeigt sich häufig, dass gesicherte Daten allein noch keine schnelle Wiederherstellung kritischer Abläufe garantieren. Das folgende Statement von Manikandan Thangaraj, Vice President von ManageEngine ordnet ein, warum Resilienz heute weit über Backup-Reports und Compliance-Checklisten hinausgeht.

„Der World Backup Day ist für Unternehmen oft vor allem ein Anlass, zu prüfen, ob ihre Backups tatsächlich funktionieren und ihre Daten gesichert sind. Die wichtigere Frage lautet jedoch: Kann ein Unternehmen im Fall einer Störung seine kritischen Abläufe wirklich wiederherstellen?

Der Erfolg von Backups wird noch zu häufig nur anhand von Reports, Speicherverfügbarkeit oder Compliance-Checklisten bewertet. Kommt es jedoch zu einem Cyberangriff, einem Systemausfall oder einer Betriebsstörung, stellen viele Unternehmen fest: Ein erfolgreich durchgeführtes Backup bedeutet nicht automatisch auch eine erfolgreiche Wiederherstellung.

Moderne IT-Umgebungen sind komplex. Lokale Infrastrukturen, Cloud-Plattformen, SaaS-Anwendungen und verteilte Endpunkte sind eng miteinander vernetzt. Vor diesem Hintergrund ist Wiederherstellung keine einfache Aufgabe. Systeme müssen in der richtigen Reihenfolge wiederhergestellt werden. Dabei spielen Systemabhängigkeiten, Teamkoordination und möglichst schnelle Entscheidungsprozesse eine entscheidende Rolle. Das bedeutet: Selbst gut dokumentierte Wiederherstellungsstrategien können im Ernstfall scheitern, wenn sie nicht zuvor umfassend auf ihre praktische Wirksamkeit getestet wurden.

Auch regulatorische und Governance-Anforderungen entwickeln sich kontinuierlich weiter. Das gilt besonders für Europa, wo operative Resilienz und die Fähigkeit, sicherheitsrelevante Vorfälle möglichst schnell zu beheben, immer stärker in den Fokus rücken. Unternehmen stehen damit vor der Herausforderung, nicht nur Daten zu schützen. Sie müssen auch nachweisen können, dass sie in der Lage sind, effektiv und effizient auf Vorfälle zu reagieren, kritische Abläufe wiederherzustellen und so die Betriebskontinuität aufrechtzuerhalten.

Gleichzeitig ist auch die Backup-Infrastruktur selbst zunehmend zum Angriffsziel geworden. Angreifer haben erkannt, dass die Wiederherstellung für Unternehmen oft die letzte Verteidigungslinie ist. Deshalb versuchen sie immer häufiger, mit Ransomware zunächst Backup-Repositories zu kompromittieren oder zu verschlüsseln, bevor sie anschließend das eigentliche System angreifen. Resilienzstrategien müssen deshalb auch Maßnahmen wie unveränderliche Backups, isolierte Wiederherstellungsumgebungen und die konsequente Einhaltung des 3-2-1-1-Backup-Modells umfassen.

Zusätzlich beeinflusst auch künstliche Intelligenz (KI) das Thema Ausfallsicherheit. Angreifer nutzen KI zunehmend, um Systeme schon vor dem eigentlichen Angriff schneller und effizienter auszuspähen und Schwachstellen zu identifizieren. Unternehmen setzen KI-gestützte Analysen dagegen ein, um Anomalien zu erkennen, Lücken in ihrer Wiederherstellungsstrategie aufzudecken und ihre Reaktionsgeschwindigkeit bei sicherheitsrelevanten Vorfällen zu verbessern.

Im Endeffekt ist es ganz einfach: Der entscheidende Maßstab für effektive Ausfallsicherheit ist nicht, ob Backups vorhanden sind. Entscheidend ist, ob ein Unternehmen im Ernstfall schnell wieder handlungsfähig ist.“

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Von PRGateway