Nackt, an der Wand und bei offenem Fenster – Die Schlaf-Ticks der Deutschen (FOTO)

Nackt, an der Wand und bei offenem Fenster – Die Schlaf-Ticks der Deutschen (FOTO)Hofheim-Wallau (ots) –

41 Prozent der Deutschen finden, nackt schläft es sich besser.
Außerdem schlafen die Deutschen am liebsten auf der Seite und mit
Abstand zum Partner. Das ergab eine Umfrage von YouGov im Auftrag von
IKEA unter 5.000 Menschen in Deutschland*.

Schlafen wie Gott uns schuf

Die Temperaturen steigen und der Flanell-Pyjama liegt längst in
der Winterschublade. Da kann man auch ruhig einmal im Adamskostüm
schlafen – finden mindestens 4 von 10 Befragten. Eine umfangreiche
Schlaf-Umfrage von IKEA unter 5.072 Menschen in Deutschland ab 18
Jahren zeigt nicht nur, wie und wann unsere Mitmenschen schlafen,
sondern auch, was sie dabei anhaben. Im Bett sind Männer freizügiger
als Frauen: 49 zu 33 Prozent befürworten Schlaf-FKK. Diese Ansicht
nimmt im Alter allerdings ab – zwischen 18 und 24 Jahren sind noch
fast die Hälfte aller Schläfer dafür, ab 65 Jahren nur noch ein gutes
Drittel.

In der Ehe wird mehr angezogen, aber nur tendenziell. Etwa 15
Prozent der Befragten aller Beziehungsformen sind überzeugte
Nacktschlaf-Befürworter – egal ob alleinstehend, verheiratet,
geschieden oder verwitwet. Schlafen also so viele Leute wirklich
nackt? Nein. Die erwähnten Zahlen zeigen die Ansicht der Befragten,
dass es sich nackt besser schlafe – am Ende ziehen es nur etwa 12
Prozent aller Befragten regelmäßig auch durch. Die Mehrheit schläft
mehr oder weniger bekleidet im T-Shirt (32 %), Pyjama (22 %) oder
einfach in Unterwäsche (16 %).

Auf der Seite, an der Wand

Die Menschen in Deutschland sind Seitenschläfer: Mit 59 Prozent
ist die Seitenlage unangefochtene Spitzenposition. Auf dem Bauch
liegen nur 12 Prozent, 8 Prozent schlafen am liebsten auf dem Rücken.
18 Prozent wechseln zwischen den Positionen. Doch wo steht das Bett?
An der Wand oder im Raum? Die Lager sind gespalten: 48 Prozent fühlen
sich sicherer mit einem Bett an der Wand, 52 Prozent könnten das Bett
auch mitten im Raum stehen lassen. Das kann zum Streit mit dem
Partner führen – genau wie die Fragen zu Licht und Luft. Mehr als
drei Viertel der Deutschen (76 %) bevorzugen es, mit offenem Fenster
zu schlafen und zwei Drittel schlafen am besten in kompletter
Finsternis (66 %). Zum Glück sind sich die meisten Paare in beiden
Fragen einig.

Manche Menschen können nur in totaler Dunkelheit einschlafen,
andere brauchen direktes Tageslicht, um aufzuwachen. “Beides ist
nicht optimal”, erklärt Dr. Guy Meadows, Schlafforscher und Gründer
der London Sleep School. “Am besten schlafen wir mit Vorhängen, die
das direkte Tageslicht abschwächen, aber dennoch etwas Licht ins
Schlafzimmer lassen.”

Trotz aller Gemeinsamkeiten legen die Deutschen Wert auf ihre
persönliche Freiheit – und auf Abstand vom Partner. Knapp die Hälfte
(46 %) berühren ihren geliebten Menschen überhaupt nicht beim
Einschlafen, nur sieben Prozent schlafen Arm in Arm ein. Partner
brauchen Raum für sich, etwa mit einer eigenen Matratze (67 %) und
einer eigenen Decke (84 %).

Medium-Schläfer

Schlaf ist sehr individuell – und damit auch die Vorlieben beim
Härtegrad der Matratze. Die Hälfte der Befragten schläft “Medium”.
Nur ein gutes Drittel (36 %) bettet sich hart. Bei der
Matratzenfüllung wählen 35 Prozent den traditionellen Federkern; 26
Prozent wollen einen Schaumkern und neun Prozent schwören auf Latex.
Eine Matratze sechs bis zehn Jahre zu nutzen, ist keine Seltenheit:
Das gaben 15 Prozent der Befragten an. Bei 8 Prozent ist es sogar
noch länger her (oder sie haben die Matratze noch nie gewechselt).
Ein knappes Drittel hat ihre Schlafunterlage vor bis zu fünf Jahren
angeschafft. Am Ende lohnt es sich – die große Mehrheit der Befragten
(69%) bewertet die eigene Matratze mit gut oder sehr gut.

* Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der
YouGov Deutschland GmbH, an der 5.072 Personen in Deutschland
zwischen dem 10.08.2018 – 22.08.2018 teilnahmen. Die ausführlichen
Ergebnisse stehen auf dem IKEA Unternehmensblog
(http://ots.de/yCmMTa) zum Download bereit.

Pressekontakt:
Isolde Debus-Spangenberg
Corporate Communications
Tel.: (06122) 585 4482
Isolde.Debus-Spangenberg@ikea.com

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