Zahnarztbesuch: So tricksen Sie die Angst aus (mit Geräusch)

Zahnarztbesuch: So tricksen Sie die Angst aus (mit Geräusch)Baierbrunn (ots) –

(Geräusch Zahnarztbohrer) Kennen Sie das: Angst vor dem Zahnarzt?
Viele gehen jahrelang nicht hin, obwohl sie Zahnschmerzen haben. Doch
es gibt keinen Grund, sich vor der Behandlung zu fürchten. Petra
Terdenge berichtet:

Sprecherin: Viele sogenannte Angstpatienten müssen all ihren Mut
zusammen nehmen, um zum Zahnarzt zu gehen. Oft wünschen sie dann eine
Vollnarkose. Doch die ist meist nicht nötig, sagt Christian Krumm von
der “Apotheken Umschau”:

O-Ton Christian Krumm 14 sec.
“Moderne Schmerzmittel und lokale Betäubungen wirken heute
hervorragend und sind außerdem noch sehr sicher. Wer ängstlich ist,
kann beim Zahnarzt vorab immer einen Termin ohne Behandlung
vereinbaren, um sich einfach mal nur zu informieren. Am besten nimmt
man dazu eine Vertrauensperson mit.”

Sprecherin: Manche Zahnärzte haben sich auf Angstpatienten
spezialisiert und bieten besondere Hilfen an:

O-Ton Christian Krumm 18 sec.
“Da geht es oft um Kleinigkeiten, die es dem Patienten in der Praxis
und während der Behandlung leichter machen. Mit ihm sollte man ganz
offen über seine Befürchtungen und Wünsche sprechen. Der Zahnarzt
informiert nicht nur über die Behandlungen, sondern vor allem auch
über angstlindernde Maßnahmen und kann einem beispielsweise
Atemtechniken beibringen.”

Sprecherin: Wenn die Angst vor dem Zahnarzt übermächtig ist, kann
eine kurzfristige Psychotherapie helfen:

O-Ton Christian Krumm 26 sec.
“Speziell wird dazu eine kognitive Verhaltenstherapie empfohlen. Da
reichen oft schon drei bis fünf Sitzungen, und aus Studien weiß man,
dass gerade solche kurzfristigen Interventionen bei rund 70 Prozent
aller Angstpatienten wirklich gut funktionieren.”

Es lohnt sich, die Angst zu überwinden und die Zähne gesund zu
erhalten, schreibt die “Apotheken Umschau”. Denn wenn das Gebiss
intakt ist, kann davon der ganze Körper profitieren. Experten gehen
zum Beispiel davon aus, dass bei gesunden Zähnen das Risiko für
Schlaganfall, Herzinfarkt und Diabetes sinkt.

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Katharina Neff-Neudert
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