Zensus 2022 bestätigt: Leerstand in Hessen keine Ursache für Wohnungsmangel

Haus & Grund Hessen sieht Gesetz gegen spekulativen Leerstand als hinf?llig

Frankfurt/ Wiesbaden, 26. Juni 2024 – “Leerstand ist in Hessen nicht f?r den Wohnungsmangel in Ballungsgebieten verantwortlich”, sagt Younes Frank Ehrhardt, Gesch?ftsf?hrer von Haus & Grund Hessen, ?ber die Ergebnisse des Zensus 2022. “Das von der Landesregierung geplante Gesetz gegen spekulativen Leerstand ist damit hinf?llig und w?re nur nutzlose Symbolpolitik und Verschwendung von Steuergeldern.”

3,9 Prozent der Wohnungen in Hessen standen am Zensus-Stichtag leer – so die neuesten Zahlen. Damit liegt Hessen unter dem Bundesdurchschnitt von 4,3 Prozent. Die Kommunen im Ballungsgebiet Rhein-Main wiesen demnach den geringsten Leerstand auf, der h?chste Leerstand wurde in Kommunen im l?ndlichen Raum Nord- und Osthessens festgestellt.

“Leerstand von Wohnungen ist in Hessen und vor allem den Ballungsgebieten kein Problem”, so Ehrhardt, der darauf hinweist, dass ein Leerstand von rund drei Prozent als Reserve f?r eine gesunde Fluktuation auf einem ausgeglichenen Wohnungsmarkt angesehen werde. “Der tats?chliche Mangel an preiswertem Wohnraum in der gefragten Rhein-Main-Region und den Universit?tsst?dten hat andere Gr?nde.” Mehr denn je gelte es, nun endlich das seit Langem brachliegende Potenzial durch Aufstockung von Geb?uden und Dachgeschossausbau zu nutzen und daf?r die b?rokratischen H?rden zu beseitigen. Ehrhardt: “Ein anderer Leerstand ist zudem un?bersehbar: die vielen seit der Pandemie ungenutzten B?ror?ume. Sie m?ssen jetzt flexibel in Wohnraum umgewandelt werden.”

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