Neuromodulations-Verfahren Transkranielle Pulsstimulation (TPS) entwickelt sich zu einem der spannendsten Forschungsfelder der modernen Neurologie und Psychiatrie.
Das wachsende Feld der Neuromodulations-Therapieverfahren, zu dem auch die Neurostimulation gehört, verändert derzeit Neurologie und Psychiatrie. Während sich die öffentliche Diskussion noch auf Medikamente zur Behandlung von Alzheimer, Parkinson, Depressionen oder auch Long Covid konzentriert, entwickelt sich das Forschungsfeld der Neurostimulation mit bemerkenswerter Dynamik.
Insbesondere die Transkranielle Pulsstimulation (TPS), im deutschsprachigen Raum wohl die bekannteste Therapie aus diesem Bereich, befindet sich mittlerweile auf dem Weg hin zur wissenschaftlichen Evidenz – und damit in immer mehr Kliniken und Praxen. International wird sie zunehmend intensiv weiter erforscht, unter anderem an der renommierten Harvard-Universität in den USA zu Parkinson.
Dieser Entwicklung widmet sich ein neuer Übersichtsartikel von ALZHEIMER DEUTSCHLAND, der die aktuell weltweit laufenden klinischen TPS-Studien sowie neue Versorgungsdaten aus spezialisierten Behandlungszentren in Deutschland zusammenfasst.
Transkranielle Pulsstimulation: Internationale Studienlandschaft wächst rasant
Forschungsgruppen in Deutschland, Österreich, den USA, Brasilien und Hongkong untersuchen das Stoßwellen-Verfahren Transkranielle Pulsstimulation (TPS) weiterhin bei Alzheimer-Demenz, mittlerweile aber auch intensiv bei Parkinson, Depressionen, Long Covid sowie Aufmerksamkeitsstörungen. Neben klassischen Pilotstudien laufen heute zunehmend randomisierte, Placebo-kontrollierte Untersuchungen, Langzeitstudien und multizentrische Registerprojekte. Damit verbreitert sich die wissenschaftliche Evidenzbasis kontinuierlich.
Besonders hervorzuheben sind unter anderem die derzeit größte registrierte TPS-Studie mit 180 Teilnehmern in Hongkong, eine sogar vierfach verblindete Long-Covid-Studie der Medizinischen Universität Wien sowie das neue deutsche Alzheimer-Register der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, das den Einsatz der TPS erstmals systematisch unter Alltagsbedingungen dokumentiert.
Hervorragende Praxisdaten ergänzen die klinische Evidenz der TPS-Therapie
Neben den internationalen Studien liefert auch der klinische Alltag neue Erkenntnisse.
Eine aktuelle Umfrage unter 33 TPS-Zentren zeigt, dass im Jahr 2025 insgesamt 785 Menschen mit Alzheimer-Demenz in mehr als 17.690 Behandlungssitzungen therapiert wurden. Hinzu kommen die zahlreichen Patienten, die die TPS-Therapie als „off-label“-Behandlung bei anderen neurophysiologischen Erkrankungen wie Parkinson oder Depressionen erhalten. Weltweit wurden inzwischen rund 290.000 TPS-Sitzungen allein bei Alzheimer-Patienten durchgeführt.
Die Ergebnisse aus der Praxis sprechen für sich: Alle Alzheimer-Patienten profitierten von größtenteils sehr guten Ergebnissen der Stoßwellen-Therapie TPS. Besonders wichtig dabei: Bei keinem einzigen Patienten schritt die Alzheimer-Krankheit weiter fort – und dies bei einer Krankheit, die aus konventioneller Sicht bislang als nicht aufzuhalten gilt.
Hinzu kommt, dass bei der rein ambulant angewandten Transkranielle Pulsstimulation (TPS) keinerlei klinisch relevante Nebenwirkungen entstehen. Äußerst selten sind laut Umfrage nur leichte Kopfschmerzen, die von selbst in kurzer Zeit wieder vergehen. Auch dies zeigt, dass mit der Neuromodulation und insbesondere mit der TPS-Therapie neue Standards in der Behandlung vieler neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen gesetzt werden können.
TPS-Übersichtsartikel mit Studienregister und Quellen auf dem Info-Portal ALZHEIMER DEUTSCHLAND
Der neue Beitrag auf ALZHEIMER DEUTSCHLAND, dem Informationsportal der „Ärztlichen Interessensgemeinschaft TPS“, fasst die aktuelle Entwicklung der internationalen TPS-Forschung zusammen und enthält zusätzlich eine kommentierte Übersicht aller derzeit registrierten klinischen Studien mit direkten Links zu den jeweiligen Studienregistern. Ziel ist es, Patienten, Angehörigen, aber auch Fachleuten einen fundierten Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und damit der wissenschaftlichen Evidenz zur Transkraniellen Pulsstimulation zu geben, die derzeit schon in über 100 Kliniken und Praxen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit wachsender Tendenz angewandt wird:
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
ALZHEIMER DEUTSCHLAND – Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS
Frau Katja Christina Schmidt
Spumberg 19 b
5421 Adnet bei Salzburg
Österreich
fon ..: +49-(0)1579-24 54 388
web ..: https://www.alzheimer-deutschland.de
email : info@alzheimer-deutschland.de
Über „Alzheimer Deutschland“ und die „Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS“
„Alzheimer Deutschland“ ist ein unabhängiges, journalistisches Informationsportal rund um Alzheimer-Demenz, andere neurophysiologische Erkrankungen, Prävention und moderne Behandlungsmöglichkeiten aus dem Bereich der nicht-invasiven Hirnstimulations-Methoden (NIBS) wie die Transkranielle Pulsstimulation (TPS). Im Mittelpunkt des Informationsportals steht die leicht verständliche, wissenschaftlich fundierte Aufklärung über zukunftsweisende Therapieansätze, neurologische Forschung und Möglichkeiten der Prävention, die Betroffenen und Angehörigen – übrigens auch zu Parkinson, Depressionen, Autismus und ADHS – aktuelle Informationen an die Hand geben soll.
Initiatorin des Portals ist Katja C. Schmidt, ursprüngliche Entwicklerin einer anderen Therapie auf elektromagnetischer Basis, die selbst viele Jahre ein Familienmitglied mit Alzheimer pflegte und zudem seit vielen Jahren als Medizinjournalistin aktiv ist. Gemeinsam mit der „Ärztlichen Interessensgemeinschaft TPS“ – einem Zusammenschluss von Ärzten und Wissenschaftlern, die mit TPS arbeiten und/oder dazu forschen – setzt sie sich aus Überzeugung für mehr Sichtbarkeit und Aufklärung ein. Ziel ist es, modernen nicht-invasiven Hirnstimulationsverfahren wie der TPS den Weg in die öffentliche Wahrnehmung zu ebnen und die Offenheit gegenüber medizinischen Innovationen zu fördern – mit klarem Blick auf das, was Patientinnen und Patienten heute wirklich helfen kann.
Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.
Pressekontakt:
ALZHEIMER DEUTSCHLAND – Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS
Frau Katja Christina Schmidt
Spumberg 19 b
5421 Adnet bei Salzburg
fon ..: +49-(0)49-1579-24 54 388
web ..: https://www.alzheimer-deutschland.de
email : info@alzheimer-deutschland.de