Kalo Gold meldet Fortschritte auf dem Vatu Aurum-Projekt in Fidschi. Neue Bohrungen bestätigen ein großes epithermales Goldsystem. Geophysik und 3D-Modell sollen die nächsten Bohrziele präzisieren.
Kalo Gold (TSX-V: KALO; OTCID: KLGDF, WKN A41X3C) meldet vielversprechende Fortschritte auf seinem zu 100 Prozent kontrollierten Vatu Aurum-Projekt in Fidschi. Die jüngsten strategischen Vectoring-Bohrungen (VA26-DH18 und -DH19) bestätigen ein langlebiges, mehrphasiges hydrothermales System entlang der zentralen Störung des Nubu-Grabens im Zielgebiet Wainikoro. Damit rückt ein 1,8 Kilometer langer Strukturkorridor in den Fokus, der nun für die nächste, zielgerichtete Bohrkampagne präzisiert wird.
Bohrloch VA26-DH19 zielte gezielt auf die Begrenzungsstörung des Grabens ab, die als primärer Aufstiegsweg für mineralisierte Fluide interpretiert wird. Die Kernauswertungen belegen eine intensive hydrothermale Entwicklung mit starken Alterationen (Illit/Chlorit) und mindestens drei nachgewiesenen Quarzgang-Generationen.
Vier Faktoren untermauern das Skalierungspotenzial des Wainikoro-Ziels:
Klassische Epithermal-Signatur: Eine Kombination aus hydrothermalen Brekzien, Silifizierung sowie erhöhten Arsen- und Antimonwerten deutet darauf hin, dass die bisherigen Bohrungen die oberen Bereiche eines intakten epithermalen Systems durchteuft haben.
Bestätigte Goldphasen: QEMSCAN-Laboranalysen identifizierten pseudomorphen Arsenopyrit in den Quarzgängen. Dieses Mineral ist ein exzellenter Indikator für eine frühe und bedeutsame Phase der Goldmineralisierung.
Erste Treffer in der Zielzone: VA26-DH19 durchteufte auf breiter Front Quarzgänge und lieferte mehrere goldführende Intervalle, darunter 1,5 Meter mit 1,07 g/t Gold (ab 150 m) sowie 1,5 Meter mit 0,72 g/t Gold (ab 181 m).
Wachsende Systemgröße: Bohrloch VA26-DH18 und begleitende Oberflächenproben (mit Werten von bis zu 1.920 detectORE(TM)-Einheiten, was ca. 1,92 g/t Gold entspricht) belegen, dass die Gold-Aktivität weit über das ursprünglich anvisierte geophysikalische Zentrum hinausreicht. Das System könnte somit aus mehreren mineralisierten Zentren bestehen.
Nächste Schritte: Vorbereitung der Ressourcenbohrungen
Um das volle Potenzial des 1,8 Kilometer langen Zielgebiets abzurufen, müssen die künftigen Bohrziele nun scharfgestellt werden. Kalo Gold hat das Unternehmen Fender Geophysics beauftragt, ab Mitte Juli 2026 umfassende bodengeophysikalische Untersuchungen (CSAMT, IP und Gravimetrie) durchzuführen.
Diese neuen Daten werden mit der bereits abgeschlossenen Flugmagnetik und den aktuellen Bohrergebnissen zu einem projektweiten 3D-Explorationsmodell verschmolzen. Dieses Modell bildet die Basis für die kommende, erweiterte Bohrphase auf dem Wainikoro-System.
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