Die Lost Voices Stiftung beruft Elena Lierck zur Botschafterin. Die engagierte Unternehmerin und betroffene Mutter setzt sich für mehr Sichtbarkeit, Aufklärung und bessere Versorgung bei ME/CFS ein..
Elena Lierck bringt langjähriges Engagement für Sichtbarkeit, Aufklärung und politische Vernetzung mit Die Lost Voices Stiftung hat Elena Lierck aus Dresden zur neuen Stiftungsbotschafterin berufen. Die 45-Jährige engagiert sich bereits seit mehreren Jahren für ME/CFS und wird die Stiftung nun bei der Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.
Biografischer Hintergrund und Bezug zu ME/CFS
Elena Lierck ist bereits seit über zwei Jahrzehnten als Unternehmerin tätig, seit 2016 mit dem Schwerpunkt auf Frauengesundheit.
Ihr Bezug zu ME/CFS ist zutiefst persönlich: Seit 2020 ist ihre Tochter Kalea (16) von dieser Erkrankung betroffen.
Elenas Leben hat sich dadurch grundlegend verändert und sie hat hautnah miterlebt, was ME/CFS für Erkrankte und Angehörige bedeutet. Sie kennt die Unsichtbarkeit der Erkrankung, Versorgungslücken und die Belastung betroffener Familien aus eigener Erfahrung.
Langjähriges Engagement für ME/CFS
Trotz beruflicher Verantwortung sowie ihrer Rolle als Mutter und pflegende Angehörige engagiert sie sich intensiv ehrenamtlich für mehr Sichtbarkeit von ME/CFS, bessere Aufklärung und echte strukturelle Veränderung. Hierfür war sie 2024 sogar Preisträgerin der GOLDENE BILD der FRAU.
Weil von ME/CFS-betroffene Kinder zu Beginn eher am Rande der öffentlichen Diskussion um die Krankheit standen, gründete sie die Elterninitiative NichtGenesenKids, welche seit 2023 auch als Verein existiert. Um einen Einblick in das Leben eines an ME/CFS-erkrankten Kindes zu gewähren, waren sie und Kalea wiederholt in Fernsehbeiträgen zu sehen.
Zudem war Elena Lierck unter anderem als Sachverständige in politischen Gremien tätig und hat an bundesweiten Sichtbarkeitsaktionen wie den LiegendDemos und Feldbettenaktionen mitgewirkt und unterstützt.
Erst kürzlich hatte sie die Möglichkeit, bei „DAS! Rote Sofa“ sowie bei „Die letzte Bank“ zu Gast zu sein und so dazu beizutragen, die Erkrankung gesellschaftlich und medial stärker ins Bewusstsein zu rücken.
Außerdem initiiert und unterstützt sie verschiedene Projekte wie zum Beispiel am 20. Juni die Wanderung auf die Zugspitze („ME/CFS treibt uns auf die Spitze“) oder auch die Kunst-Wanderausstellung „Nicht ohne uns“.
Brücken zwischen Betroffenen und Öffentlichkeit
Nun wird Elena Lierck sich zusätzlich zu ihren anderen ME/CFS-Projekten auch als Stiftungsbotschafterin für die Lost Voices Stiftung engagieren. Hierbei möchte sie „Brücken bauen zwischen Betroffenen und Öffentlichkeit“.
Sie wird die Stiftung auf Benefizveranstaltungen, an Aktionstagen und auf Kongressen vertreten, die Stiftung in Politik und Medien sichtbar machen sowie weiterhin für die Perspektiven von Betroffenen und ihren Angehörigen einstehen.
„ME/CFS ist keine Randerscheinung – es ist eine Realität, die wir zu lange übersehen haben.
Sichtbarkeit ist neben Forschung der wichtigste Schritt zu Veränderung.“
Die Lost Voices Stiftung freut sich sehr auf die Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam viel für Menschen mit ME/CFS zu bewirken und nachhaltige Veränderungen anzustoßen.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Lost Voices Stiftung
Nicole Krüger
Groß-Buchholzer Straße 36B
30655 Hannover
Deutschland
fon ..: 0511 2706751
web ..: https://lost-voices-stiftung.org
email : katharina.michiels@lost-voices-stiftung.org
Die bisher unheilbare neuroimmunologische Multisystemerkrankung Myalgische Enzephalomyelitis ME (oft auch als Chronic Fatigue Syndrome CFS bezeichnet) ist eine Krankheit, die alle Dimensionen sprengt. Es existiert hierzulande keine medizinische, soziale und pflegerische Versorgung für ME/CFS-Erkrankte. Für diese „verlorenen Stimmen“ setzt sich die Lost Voices Stiftung als eine von wenigen Organisationen in Deutschland ein, um sie ins Blickfeld des Gesundheitssystems zu rücken und Lösungen für die unerhörte Situation zu finden. Es sind vor allem junge Menschen, die durch einen Infekt aus dem Leben gerissen werden und an ME/CFS erkranken.
Wir möchten das Thema in die Öffentlichkeit tragen, engagieren uns für eine bessere Versorgungslage, wir kämpfen um ein höheres Forschungsbemühen, um dringend benötige Forschungsgelder und um eine bessere Arztausbildung.
Ein Beispiel unseres aktuellen Engagements ist, unsere Förderung junger Wissenschaftler mit besonderem Schwerpunkt auf die Erkrankung sowie eine virtuelle Sprechstunde für Schwersterkrankte. Außerdem beraten wir Schwererkrankte in unserer virtuellen Sprechstunde. Wir leisten damit einen aktiven Beitrag, um die Versorgungssituation in Deutschland künftig zu verbessern.
Pressekontakt:
Lost Voices Stiftung
Katharina Michiels
Groß-Buchholzer Straße 36B
30655 Hannover
fon ..: 017647730859
email : katharina.michiels@lost-voices-stiftung.org