In der Brunftzeit von März bis Juni verursachen Marder besonders häufig Schäden an Autos. Vorbeugende Maßnahmen können teure Reparaturen verhindern, weist Geld und Verbraucher e. V. hin.
07.05.2026. Ein Marder im Motorraum ist keine Seltenheit. Vor allem während der Brunft- und Revierzeit von März bis Juni werden die nachtaktiven Tiere besonders aggressiv. In dieser Phase häufen sich Marderschäden an Fahrzeugen deutlich. Darauf weist die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. (GVI) hin und informiert betroffene Autofahrer sowie Interessierte umfassend über Risiken, Versicherungsschutz und wirksame Vorsorgemaßnahmen.
Mit den steigenden Temperaturen im Frühjahr erwacht nicht nur die Natur, auch viele Wildtiere werden wieder aktiv. Dazu zählen auch Steinmarder, die bevorzugt warme und geschützte Plätze aufsuchen. Motorräume bieten hierfür ideale Bedingungen. Treffen dort die Geruchsspuren eines fremden Artgenossen aufeinander, reagieren Marder häufig mit aggressivem Beißverhalten. Die Folge sind beschädigte Zündkabel, Kühlwasserschläuche, Dämmmatten oder Gummimanschetten.
Problematisch ist, dass die Schäden oft nicht sofort bemerkt werden. Ein durchgebissener Schlauch oder ein beschädigtes Kabel kann erst während der Fahrt zu Folgeschäden führen – bis hin zu einem schweren Motorschaden oder einem Ausfall sicherheitsrelevanter Systeme. Aus diesem Grund rät die GVI dringend dazu, nicht erst nach einem Schaden aktiv zu werden, sondern frühzeitig vorzubeugen.
„Marderschäden am Auto können schnell mehrere tausend Euro kosten“, warnt GVI-Präsident Siegfried Karle. „Viele Autofahrer verlassen sich auf ihren Versicherungsschutz, doch nicht jeder Vertrag deckt alle Schäden ab.“ Während Marderschäden bei einer Vollkaskoversicherung grundsätzlich eingeschlossen sind, kommt es bei der Teilkasko auf die jeweiligen Vertragsbedingungen an. Oft sind nur direkte Schäden versichert, nicht jedoch teure Folgeschäden. Ein genauer Blick in die Versicherungsunterlagen ist daher unerlässlich.
Unabhängig vom Versicherungsschutz empfiehlt die GVI vorbeugende Maßnahmen. Dazu zählen unter anderem bauliche Schutzvorrichtungen, technische Abwehrsysteme oder Verhaltensmaßnahmen wie das regelmäßige Reinigen des Motorraums nach einem Marderbesuch. Auch das Abstellen des Fahrzeugs in einer Garage oder der Wechsel des Stellplatzes kann helfen, erneute Schäden zu vermeiden.
Ausführliche Informationen, praktische Tipps zur Vorbeugung sowie Hinweise zum richtigen Verhalten im Schadensfall stellt die GVI kostenlos zur Verfügung. Die Verbraucherorganisation informiert neutral und unabhängig und unterstützt Autofahrer dabei, finanzielle Risiken zu reduzieren. Informationen zum Thema „Marderschäden am Auto – Tipps zur Vorbeugung und bei Eintritt“ finden Interessierte auf der Internetseite der GVI unter https://www.geldundverbraucher.de in der Rubrik Gratis.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
GELD UND VERBRAUCHER Interessenvereinigung der Versicherten, Sparer und Kapitalanleger e.V. (GVI),
Herr Siegfried Karle
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Die Geld und Verbraucher Interessenvereinigung der Versicherten, Sparer und Kapitalanleger e.V. (GVI) betreibt seit 1987 Verbraucherberatung und Verbraucheraufklärung in Finanzangelegenheiten. Ihr Ziel ist es, den Verbrauchern zu helfen, sich in dem unübersichtlichen Finanz- und Versicherungsmarkt besser zu Recht zu finden, Fehlentscheidungen zu vermeiden und vor allem Kosten zu senken.
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