Pflegeheim kostet im ersten Jahr durchschnittlich 3.364 Euro im Monat aus eigener Tasche

3.364 Euro monatlich müssen Pflegebedürftige im ersten Jahr eines Pflegeheimaufenthalts im Schnitt selbst tragen. Umso wichtiger wird die Frage, wie lange Wohnen zuhause möglich bleibt.

BildDüsseldorf – 3.364 Euro pro Monat.

So hoch ist inzwischen die durchschnittliche finanzielle Belastung, die Pflegebedürftige im ersten Jahr eines Pflegeheimaufenthalts bundesweit selbst tragen müssen.

Nach einer aktuellen Auswertung des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) vom 1. Juli 2026 sind das 256 Euro mehr pro Monat als noch ein Jahr zuvor.

Rechnerisch ergibt das innerhalb von zwölf Monaten 40.368 Euro.

Die Zahl zeigt, welche finanzielle Dimension stationäre Pflege mittlerweile erreichen kann.

Gleichzeitig wird die große Mehrheit der Pflegebedürftigen weiterhin zuhause betreut: Von den knapp 5,7 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland wurden 2023 4,9 Millionen beziehungsweise 86 Prozent zuhause versorgt.

Ein Treppenlift ersetzt kein Pflegeheim

Ein Vergleich dieser Zahlen verlangt allerdings eine wichtige Einschränkung.

„Es wäre unseriös zu behaupten, ein Treppenlift sei eine Alternative zum Pflegeheim“, sagt ProLift-Geschäftsführer Jörg Kutta. „Ein Pflegeheim bietet Betreuung und Pflege, die bei entsprechendem Bedarf zuhause möglicherweise gar nicht geleistet werden kann.“

Die Zahlen werfen dennoch eine andere wichtige Frage auf:

Was kann frühzeitig getan werden, damit selbstständiges Wohnen zuhause so lange möglich bleibt, wie es gesundheitlich und persönlich sinnvoll ist?

Die Antwort kann Pflegedienste, Unterstützung durch Angehörige, Veränderungen im Badezimmer, eine neue Raumaufteilung oder die Beseitigung von Barrieren umfassen.

Zuhause bleiben ist keine reine Kostenfrage

Für bestimmte Wohnungsanpassungen können Pflegebedürftige zudem finanzielle Unterstützung erhalten. Die Pflegekasse kann bei Vorliegen der Voraussetzungen bis zu 4.180 Euro je Maßnahme zahlen. BMG

Trotzdem sollte die Entscheidung über die richtige Wohnform niemals allein anhand eines Taschenrechners fallen.

Es geht um Pflegebedarf, Sicherheit, soziale Kontakte, Angehörige – und vor allem um die Wünsche des betroffenen Menschen.

Gerade deshalb lohnt es sich, diese Fragen zu stellen, bevor ein akutes Ereignis die Antwort vorgibt.

Quellen: Verband der Ersatzkassen, Stand 1. Juli 2026; Statistisches Bundesamt; Bundesministerium für Gesundheit. vdek

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ProLift Treppenlifte GmbH
Herr Jörg Kutta
Königsallee 19
40212 Düsseldorf
Deutschland

fon ..: 015162601848
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email : joerg.kutta@prolift-treppenlifte.de

Die ProLift Treppenlifte GmbH unterstützt Menschen und ihre Angehörigen dabei, Lösungen für mehr Mobilität und Selbstständigkeit im eigenen Zuhause zu finden. Das Unternehmen berät herstellerunabhängig zu Treppenliften für gerade und kurvige Treppen und vergleicht geeignete Modelle und Preise verschiedener Hersteller. Darüber hinaus unterstützt ProLift bei möglichen Förderungen und Zuschüssen sowie bei der Umsetzung und Montage.

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