Wenn Teams schlecht zusammenarbeiten, reagieren viele mit Workshops, Kommunikationstraining, Teambuilding-Events, Mediationen. Doch was, wenn das Problem gar nicht auf der Beziehungsebene liegt?

BildWenn Sympathie und Leistung auseinanderfallen

Die Grundannahme vieler Teaminterventionen lautet: Wer sich besser versteht, arbeitet besser zusammen. Diese Annahme ist nicht falsch – aber sie greift zu kurz. In der Praxis zeigen sich häufig Konstellationen, in denen Kolleginnen und Kollegen ein gutes persönliches Verhältnis pflegen und dennoch strukturell dysfunktional zusammenarbeiten.

Die Ursachen sind in diesen Fällen anderer Natur: Verantwortlichkeiten sind nicht klar definiert, Übergaben zwischen Abteilungen oder Personen funktionieren nicht zuverlässig, Erwartungen an Ergebnisse und Prozesse wurden nie explizit formuliert. Jede beteiligte Person handelt nach dem, was sie selbst für offensichtlich hält – und wundert sich, warum die anderen scheinbar nicht mitziehen.

„Nicht jedes Zusammenarbeitsproblem ist ein Beziehungsproblem“, erklärt das Team von Flow360.io, einem Anbieter von No-Code-Softwarelösungen zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen. „Wenn Rollen unklar sind, Erwartungen nicht transparent gemacht wurden und Verantwortung verschwimmt, hilft auch der beste Workshop nur begrenzt. Im schlimmsten Fall verstehen sich danach alle besser – und die Frusttoleranz wird gestärkt, aber das eigentliche Problem bleibt ungelöst.“

Strukturelle Ursachen bleiben häufig unsichtbar

Ein zentrales Problem besteht darin, dass strukturelle Defizite in der Zusammenarbeit selten sofort als solche erkannt werden. Sie äußern sich in Symptomen, die auf den ersten Blick menschlich wirken: Missverständnisse, gegenseitige Schuldzuweisungen, das Gefühl, dass andere nicht ausreichend Verantwortung übernehmen. Dieser Befund führt Verantwortliche häufig dazu, eine Lösung auf der interpersonellen Ebene zu suchen.

Dabei sind die eigentlichen Ursachen anderer Natur. Fehlende Prozessdokumentation bedeutet, dass Abläufe im Kopf einzelner Personen gespeichert sind und bei Fluktuation oder Abwesenheit verloren gehen. Unklare Rollenverteilungen führen dazu, dass Aufgaben entweder doppelt bearbeitet oder gänzlich liegengelassen werden. Nicht definierte Übergabepunkte sorgen dafür, dass Informationen zwischen Bereichen verloren gehen oder mit Verzögerung weitergegeben werden.

Organisationen, die diese Muster erkennen, investieren zunehmend in die strukturelle Grundlage ihrer Zusammenarbeit – bevor sie Maßnahmen auf der Beziehungsebene einleiten.

Prozesse als Grundlage stabiler Zusammenarbeit

Digitale Werkzeuge zur Prozessstrukturierung gewinnen in diesem Zusammenhang an Bedeutung. Plattformen, die es Unternehmen ermöglichen, Abläufe ohne Programmierkenntnisse zu digitalisieren, Rollen verbindlich zuzuweisen und Übergaben transparent zu gestalten, adressieren genau jene Defizite, die durch interpersonelle Maßnahmen nicht behoben werden können.

Flow360.io setzt mit seiner No-Code-Plattform an diesem Punkt an. Die Lösung ermöglicht es kleinen und mittelständischen Unternehmen, ihre Arbeitsprozesse strukturiert abzubilden, Verantwortlichkeiten eindeutig zu definieren und wiederkehrende Abläufe digital zu verankern – unabhängig davon, welche Personen an einem Prozess beteiligt sind.

„Zusammenarbeit entsteht nicht zuerst durch Sympathie, sondern durch gute Strukturen“, so das Unternehmen. „Erst wenn Rollen, Erwartungen und Übergaben sauber geregelt sind, wird Zusammenarbeit stabil und skalierbar. Wenn sich die beteiligten Personen dann noch gut verstehen, kann das echten Vorwärtsschub geben.“

Implikationen für die Praxis

Der Befund hat praktische Konsequenzen für Unternehmen, die mit Zusammenarbeitsproblemen konfrontiert sind. Bevor Maßnahmen auf der Beziehungsebene eingeleitet werden, empfiehlt sich eine strukturelle Bestandsaufnahme: Sind Rollen und Verantwortlichkeiten für alle Beteiligten klar? Sind Prozesse dokumentiert und zugänglich? Funktionieren Übergaben zwischen Personen und Bereichen zuverlässig?

Lassen sich diese Fragen nicht eindeutig mit Ja beantworten, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein vermeintliches Beziehungsproblem in Wirklichkeit ein Strukturproblem ist – und dass die kostspieligste Lösung nicht die wirksamste ist.

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Flow360.io ist eine Workflow-Automation Software der com.plex GmbH, einem deutschen Unternehmen, das seit 1998 Software für mittelständische Unternehmen entwickelt, um komplexe Prozesse für Mitarbeiter zu vereinfachen. „com.plex things made simple“

Mit Flow360.io entwickelte die com.plex ein SaaS (Software as a Service), dass alle Erfahrungen aus über 20 Jahren Prozessmanagement bündelt. Flow360.io ist ein No-Code-SaaS für die Automatisierung von Geschäftsprozessen, das seit 2021 in Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Branchenvertretern weiterentwickelt wurde. Mit Flow360 können Geschäftsprozesse ohne Programmierkenntnisse definiert, automatisiert und in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess eingebracht werden. Dies ermöglicht Unternehmen die vielfältigen Unternehmensanforderungen in den Bereichen Vertrieb, Marketing, HR, Finanzen, IT und Operations produktiver zu arbeiten und ihre Zeit nicht länger mit der Suche nach Informationen zu verschwenden.

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